Das Lichtspielhaus in der Cramerstraße wurde 1911 eröffnet. Es wurde mehrfach umgebaut und modernisiert und schließlich 2002 geschlossen. Betrieben wurde das Kino über mehrere Generationen von der Familie Münzer. Anfang der 1980er Jahre wurde das Kino zum Verzehrkino mit Raucherlaubnis umgebaut. Durch diesen Umbau wurde die Platzkapazität von ehemals über 700 Sitze auf nur noch 320 Sitzplätze verringert.
Im Vorführraum standen 2 Ernemann VIIIb Projektoren und es wurde im Überblendbetrieb gespielt. Diese Projektoren wurden in den 1980er Jahren auf 1800 Meter umgebaut, so dass nun 3 Akte gekoppelt gespielt werden konnten. Ende der 1990er Jahre wurde noch ein 4000 Meter Spulenturm eingebaut, sodass der komplette Hauptfilm ohne Überblendung gezeigt werden konnte.