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Gondel
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U.T. Schwachhausen

1951 plante die Union-Filmtheater-Gesellschaft m.b.H. in Schwachhausen ein Kino mit 700 Sitzplätzen. In dem Geschäftshaus sollten neben dem Kino eine exklusive Gaststätte mit Café und Cocktailstube im Erdgeschoß untergebracht werden. In den oberen drei Geschossen waren 14 Wohnungen geplant.

Am 5.3.1952 war bereits Richtfest für das Gebäude an der Schwachhauser Heerstraße / Kirchbachstraße. Die Eröffnung sollte im Mai 1952 erfolgen. Durch finanzielle Probleme verzögerte sich dieser Termin jedoch um über ein Jahr. Ende November 1953 war es endlich soweit. Das U.T. Schwachhausen konnte eröffnet werden.

Vom U.T. Schwachhausen zur Gondel

Zum 1. April 1964 übernahm Herbert Stephans das U.T. Schwachhausen und änderte den Namen in Gondel Filmkunsttheater. Nicht nur der Name änderte sich, auch das Programm. Zur Eröffnung wurden vom 1. bis 16. April im täglichen Wechsel Filme wie "Orphée", "Asche und Diamant", "Drole de Drame", "Abend der Gaukler", "Die englische Heirat" und "Rashomon" gezeigt.

Der neue Inhaber hatte erst kurz zuvor in Bremen das Apollo Filmtheater in der Neustadt übernommen. Ferner war er Inhaber des Gilde-Filmkunsttheaters "Die Gondel" in Hamburg und mehrerer Erstaufführungshäuser im Bundesgebiet.

Der letzte Film im U.T. Schwachhausen am 31. März 1964 war "Winnetou 1. Teil".

Fotos

Renovierung 2007

Seit Ende der neunziger Jahre führt nun Manfred Brocki im Rahmen der Bremer Filmkunsttheater die Gondel. Zu den Bremer Filmkunsttheatern gehören neben der Gondel noch die Schauburg und das Atlantis.

Im Herbst 2007 wurde das Foyer der Gondel komplett neugestaltet und somit in ein typisches französisches Café der 30er Jahre verwandelt. Diese zeitlose, gemütliche Atmosphäre lädt den Besucher zum Verweilen ein. Die Getränkekarte ist sehr umfangreich, so daß sich für jeden das passende Getränk finden lassen sollte.

Der Saal hat sich (noch) nicht verändert. Es wurden lediglich der Teppich und die Sessel gereinigt. Da der heutige Saal der Gondel nur noch ein drittel der ursprünglichen Breite hat, projezierte der Projektor extrem schräg. Dies hat sich seit 2009 geändert da rechts neben der Cinemeccanica nun eine Kinoton FP30 installiert wurde. Über diesen Projektor werden nun die Hauptfilme projeziert, da dieser Projektor mittig zur Bildwand steht.