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City Filmtheater
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Die Entstehung

Das City Filmtheater in Bremen gibt es nun schon seit 1957. Als das City Filmtheater eröffnet wurde, war es eines der modernsten Filmtheater in Deutschland. Eine außergewöhnliche Architektur sorgte dafür, daß tagsüber zwischen den Vorstellungen Tageslicht in den Saal fallen konnte. Abends hingegen fiel das Licht aus dem Saal nach draußen. Die Glasbausteinwand machte dies möglich. Damit während der Vorstellung kein Licht in den Saal fallen konnte, wurden die Glasbausteine mit einem Vorhang geschlossen.

Fotos

       

Vom Kinocenter

Anfang der 80er Jahre wurde der große Saal in zwei Kinosäle unterteilt. Der vordere Bereich wurde abgetrennt um Platz für Kino 2 zu schaffen. Der rechte Bereich wurde für einen 1,50 Meter breiten Gang zu Kino 2 und dem Notausgang vom verbliebenen Kinosaal 1 abgetrennt. Im Kino 1 blieben die zunächst verbauten Bauer B14 Projektoren stehen, von denen kurzzeit ein Projektor für einige Jahre nach Hannover ins Gloria Center verliehen war. Im Kino 2 wurde eine Philips FP20 Solo mit Filmtelleranlage und Spiegelprojektion eingebaut. Anfang der 90er Jahre wurde noch durch die Übernahme angrenzender Räumlichkeiten ein dritter Saal hinzugefügt. Im nun entstandenen City 3 wurde eine eingelagerte Bauer B12 mit Telleranlage verbaut.

Nachdem Anfang der 90er Jahre das Gloria Center in Hannover geschlossen wurde, entschied sich die Firmenleitung die aus Hannover stammende Philips DP 70 im City Filmtheater aufzustellen. Es sollte somit neben dem Europa Filmpalast eine weitere Abspielmöglichkeit für 70mm Filme geschaffen werden. Dafür musste die linke Bauer B14 weichen. Bis heute ist außer 70mm Testfilmen noch nie ein kompletter 70mm Film im City Filmtheater gezeigt worden.


Bis zur Schließung

Gebaut und Betrieben wurde das City Filmtheater von der Familie Heiligers. Bereits in den sechsziger Jahren des vorherigen Jahrhunderts, während der ersten Kinokriese, wurde das City Filmtheater verpachtet. Der zweite Betreiber des City Filmtheaters waren die Bremer Filmtheaterbetriebsgesellschaft Billerbeck KG mit Hauptsitz in Hannover. Nach dem Tod von Herrn Billerbeck wechselte das Kino den Betreiber. Neuer Betreiber waren die Vereinigten Filmtheaterbetriebe in Hannover. 1995 wechselte erneut der Betreiber des Kinos. Die SRS Bremer Filmtheaterbetriebe übernahmen das City Filmtheater und betrieben es bis zum Konkurs der Firma im Jahr 1999. Nach einem halben Jahr leerstand wurde das City im Februar 2000 Wiedereröffnet und lief bis zur Schließung im März 2010 als Filmtheater mit niedrigem Eintrittspreis und großen Filmangebot. Zu Spitzenzeiten waren bis zu 30 Filme pro Woche auf den 3 Bildwänden zu sehen.

Im Oktober 2011 wurde das City Filmtheater als City46 neu eröffnet. Das kommunale Kino Bremen hat nun eine neue Spielstelle in der Stadtmitte.